Fachabitur an Fachschule und Berufsfachschule

Eine wesentliche Säule der beruflichen Weiterbildung sind die Fachschulen (in Bayern auch Fachakademien), deren Ausbildungsgänge und Abschlüsse auf den beruflichen Aufstieg ausgerichtet sind. Die Fachschule setzt eine berufliche Erstausbildung und eine praktische Berufserfahrung in den entsprechenden Fachbereichen (Agrarwirtschaft, Gestaltung, Technik, Wirtschaft/Hauswirtschaft und Sozialwesen) voraus. Die Schüler erhalten eine vertiefte berufliche und allgemeine Bildung und darüber hinaus einen weiteren berufsqualifizierenden Abschluss. Die zweijährige Fachschule vermittelt unter bestimmten Voraussetzungen die Fachhochschulreife bzw. sogar die fachgebundene Hochschulreife. Diese Voraussetzungen sind: der Mittlere Schulabschluss, Einhaltung der zeitlichen und inhaltlichen Rahmenvorgaben und eine Prüfung (siehe Link unten).

Berufsfachschulen sind im Gegensatz zur Fachschule Einrichtungen der Sekundarstufe II und vermitteln somit standardmäßig berufliche Qualifikationen sowie einen Schulabschluss. In Hinblick auf die Fachhochschulreife gelten die gleichen Bedingungen wie bei der Fachschule unter Beachtung der Vereinbarung über den "Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen".

Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen -> Die Ausgestaltung ist aber Ländersache