Fachhochschulreife an der Volkshochschule

Anders als beim Abitur gibt es noch viele Volkshochschul-Kurse, die auf die staatliche Externenprüfung (auch Eignungsprüfung FH genannt) zur Erlangung der Fachhochschulreife vorbereiten. Das Bestehen der Eignungsprüfung berechtigt zum Studium an den Fachhochschulen. Die Teilnehmer eines VHS-Lehrgangs werden entsprechend den ministeriellen Richtlinien auf die Prüfung vorbereitet.

Zulassungsvoraussetzung Fachhochschulreife an VHS

Vorausgesetzt wird der Sekundarabschluss I, der zum Besuch der gymnasialen Oberstufe berechtigt. Darüber hinaus wird eine abgeschlossene, einschlägige Berufsausbildung oder eine mindestens 3-jährige berufliche Tätigkeit in einem einschlägigen Ausbildungsberuf benötigt (Zeiten des Wehr- und Zivildienstes können angerechnet werden). Diese Aufnahmebedingungen richten sich nach den Bedingungen der Externenprüfung, sodass die VHS-Lehrgänge nur in den relevanten Grundlagenfächer und Fächer aus der Fachspezifik vorbereiten.

Das Angebot der Volkshochschule dauert in der Regel drei bis vier Semester. Die Veranstaltungen finden meistens in der Woche abends und gelegentlich auch am Wochenende statt. Es fallen Gebühren an, die bei 2000-3000 Euro liegen. Einige Volkshochschulen bieten eine Orientierungsphase an, diese zeigt die Möglichkeit, Unterrichtsinhalte, Lehrmethoden und Prüfungsanforderungen in der Unterrichtspraxis.

Einige Volkshochschulen nehmen am Telekolleg teil und vermitteln so im Präsenzunterricht Inhalte des Lehrgangs zur Fachhochschulreife.